11/10/10 - Busan Film Festival

Vier Tage PIFF (Busan International Film Festival), vier Vorführungen gesehen. Am Freitag hatte ich das große Glück, dass der Bruder eines Freundes meiner Freundin seine erste Doku auf dem Festival dem Publikum präsentierte. Es war eine Dokumentation über das Leben von Homosexuellen in Korea. Ich habe sehr viel gelernt und ganz neue Seiten von diesem Land gesehen. Das Beste war aber, dass es danach zur Afterparty ging, die "Comingout-Party" genannt wurde. So lernte ich die Protagonisten persönlich kennen und ich hatte gute Unterhaltungen, ganz Akzentfrei, da alle aus Seoul angereist kamen. Am nächsten Tag sah ich den Film "Anti Gas Skin", schräger koreanischer Film. Leider wirklich eine schlechte Story. Bis in die Nacht wurden diverse Lokale von Haeundae ausprobiert und am nächsten Tag plünderte ich alle Zelte beim PIFF-Pavillions direkt am Strand. Taschen, ein T-Shirt, viele Magazine und das übliche Festival-Kleinzeugs... Abends lief die Asian Short Film Competition, deren Kurzfilme teilweise schön, teilweise schrecklich waren. Dafür ging es heute zu einer Aggregation von fünf koreanischen Kurzfilmen, die allesamt hochklassig waren. Genau das ist die Quintessenz eines Filmfestivals: Man kann Filme sehen, die danach sonst nigends mehr gezeigt werden. Zumindestens hoffe ich, dass einige nicht mehr gezeigt werden.

1 Kommentar:

Markus hat gesagt…

Ich hoffe, es sind auch Sachen dabei gewesen, bei denen du hoffst, dass sie ausserhalb des Filmfestivals gezeigt werden. :D