03/05/12 - Schifffahrt zwischen Südkorea und Deutschland

Vom 02. bis 04. Mai ist in Leipzig das "International Transport Forum". Ich weiß nicht, ob daraus großartige Veränderungen im Verkehrswesen entstehen werden. Jedenfalls am Rande des Forums hat Deutschland und Südkorea ein Abkommen für die Schifffahrt unterzeichnet. Dadurch soll der Schiffsgüterverkehr zwischen den beiden Nationen gestärkt werden. 
Dazu eine kleine Anmerkung von meiner Seite: Schiffstransport von Südkorea nach Europa durch den Suez-Kanal dauert ca. 40 bis 45 Tage. Wenn man Güter über den Landweg transportieren könnte, das heißt, dass ein Zug von Busan über die Transsibirische Strecke (also auch durch Nordkorea) fährt, würde es nur 10 bis 15 Tage dauern. Außerdem wären die Transportkosten viel geringer. Natürlich ist es nur Theorie. Leider kann Südkorea keine Güter durch Nordkorea transportieren wegen der politischen Situation. Außerdem müsste das nordkoreanische und russische Schienennetz modernisiert werden, damit diese Transportleistung erreicht werden könnte.

Kommentare:

Christopher hat gesagt…

Zweites Problem neben der politischen Situation: die GUS-Staaten verwenden fast alle die Breitspur. Aber dennoch realistischer als eine neu zu bauende Normalspurverbindung durch das südliche Zentralasien, wo die politischen Konflikte auch kein mittelfristiges Ende finden würden.

Nikola hat gesagt…

Da hast du mich ertappt, mein lieber Freund. Aber dafür kann man natürlich auch Lösungen finden. Hier ist eine Karte mit den unterschiedlichen Spurenbreiten in Asien: http://www.unescap.org/ttdw/common/TIS/TAR/images/tarmap_latest.jpg